Auf alten Handelswegen
Osterode (Bleichestelle) - Eselsplatz - Marienblick - Rote Sohl - Mangelhalber Tor - Dorotheenblick - Bärenbrucher Teich
Etappenlänge: 11,2 km
Das Niedersächsische Amt für Denkmalpflege erforscht, ob es bereits einen bronzezeitlichen Bergbau
auf Kupfer und Silber im Harz gegeben hat. Es spricht vieles dafür, daß dies so ist. Dabei
scheint es sicher, daß die Erze aus dem Harz seiner Zeit zu den Verhüttungsplätzen außerhalb
des Harzes transportiert worden sind. Der Hundscher Weg, den der Harzer-Hexen-Stieg von Osterode aus
zum Aufstieg auf die Clausthaler Hochfläche benutzt, ist so ein uralter Pfad für den Erztransport,
den man schon damals benutzt haben könnte.
Der Hundscher Weg soll im Jahre 1301 (Hauserweg) entstanden sein. Er beginnt in Osterode und geht an
Lerbach vorbei nach Buntenbock.
Er war bis ins Hochmittelalter die Verbindung zwischen Osterode und Harzburg. Der Weg
diente als Heerstraße zur Harzburg, als Versorgungsstraße in den Harz und auch als Erztransportweg.
Im kurfürstlich hannoverschen Harzer-Korn-Magazin in Osterode wurde das Getreide für die Bergleute im
Harz gespeichert. Von hier aus zogen tagtäglich Eselskarawanen über den Hundscher Weg nach Clausthal,
um die Bergleute mit Lebensmitteln zu versorgen.
Hat man die erste Bergkuppe von Osterode aus erklommen, erreicht man die Köte auf dem Eselsplatz.
Diese Köte ist als Rastplatz ein beliebtes Ziel.
Der Harzer-Hexen-Stieg führt auf einem Höhenweg an dem reizvollen Ort
Lerbach vorbei. Der Harzort entstand
um 1530 durch den Bergbau. Sie finden Zeugnisse dieser Vergangenheit entlang des Weges. Beim Marienblick
eröffnet sich ein herrlicher Ausblick in das Lerbachtal. Durch Buchen- und Fichtenwälder geht
es weiter nach Buntenbock.
Das kleine Bergdorf ist eingeschlossen von zahlreichen Teichen des
Oberharzer Wasserregals, welche im Sommer Bademöglichkeiten bieten (z.B. Ziegenberger Teich).
Übernachtung
Vor dem Start: Osterode,
Lerbach
Am Etappenende: Clausthal-Zellerfeld,
Buntenbock
(Pixhaier Mühle), Die 5 Oberharzer
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